Warum Frauen geliked werden und Männern gefolgt wird
00:00:02: Schluss mit Niedlich.
00:00:03: Hallo Karriere!
00:00:24: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Business Secrets.
00:00:28: Warum Frauen geliked werden und Männern gefolgt wird, ist ja auch etwas kätzlerisch.
00:00:33: meine Lieben da draußen.
00:00:35: Schönen guten Tag!
00:00:36: Ich habe die Laura Lechert heute an meiner Seite und was ich phänomenal finde mal wieder am digitalen Zeitalter Die Liebe Laura sitzt gerade in Warschau.
00:00:47: das hatten wir auch noch nicht.
00:00:49: herzlich Willkommen zuerst mal neben meinen Hörerinnen oder anderen Hörer.
00:00:55: Heute liebe Laura, hallo!
00:00:57: Hallo Barbara, danke für die Einladung und ich freue mich sehr heute den Morgen mit dir zu verbringen.
00:01:02: Ja du dafür dass du so weit weg sitzt ist mir eine gute Freudein ja echt super.
00:01:07: So dann starten wir mal und zwar direkt mit dem Buzzword Female Leadership.
00:01:14: Female Leadership vor allem als äußere Bewegung sichtbar.
00:01:21: Das finde ich ein schöner Brücke zu unserem Thema.
00:01:24: Wir wollen mehr Frauen in entscheidenden Positionen, wir wollen eine höhere Repräsentation von Themen die uns Frauen wirklich triggern wie Vereinbarkeit, Mental Health wieder ein kleines Basswort und ja die von Frauen natürlich vorangetrieben werden Gott sei Dank!
00:01:44: Und wir wollen kollaborative Führungsdienste die von Frauen mitgestaltet werden.
00:01:49: Und wir wollen das nicht einfach nur weil wir es haben wollen, weil wir Frauen sind sondern tatsächlich gibt es auch einen Mehrwert je unterschiedlicher die Blickwinkel sind auf Dinge, auf Projekte und Probleme umso vielschichtigere Lösungen sind auch erfordert und wir Frauen haben ja da schon ein Fingerspitzengefühl.
00:02:12: so doch Woraus führen wir dabei eigentlich?
00:02:18: Diese Frage wird im Diskurs über Leadership im Allgemeinen, aber auch zu Female-Leadership viel zu selten gestellt.
00:02:28: Also wie machen wir das wenn wir Menschen führen, wenn wir menschen bewegen?
00:02:34: Wir reden natürlich über Entscheidungen und Fähigkeiten die uns in unserer Selbstführung stärken!
00:02:42: Doch selten setzen wir da an, wo diese Selbstführung als erstes beginnt.
00:02:47: Nämlich im Kontakt mit sich selbst.
00:02:51: Oh nee!
00:02:52: Denken Sie eine oder andere von euch?
00:02:55: Das ist wieder so.
00:02:56: was Philosophisches.
00:02:57: Ja Mädels,
00:02:58: warum
00:02:58: habe ich mir die Laura
00:02:59: geschnappt?!
00:02:59: Die Laura hat Philosophie und Germanistik auf Lehramt studiert hatte dann ein sehr einschneidendes Erlebnis.
00:03:09: Da kommen wir heute drauf zu sprechen und hat sich als systemische Resilienzcoach oder Coaching, wie sagt man das politisch korrekt?
00:03:19: Keine Ahnung ausbilden lassen!
00:03:23: Macht sehr viel agile Prozessbegleitung für Führungskräfte und Teams, aber von KMUs also von kleinen Mittelstandsunternehmen bis hin in die Konzernwelt.
00:03:35: Die von ständiger Performance- und Lösungsdrang geprägt ist!
00:03:42: Und sie erlebt bis heute Wie dieser den inneren Kontakt überlagert und übergeht.
00:03:49: Aber wenn uns der Kontakt zu uns selbst als innere Instanz fehlt, was trägt uns dann in der Zukunft?
00:03:58: In der wir auf Kohrenz also Zusammenhalt und Resonanz angewiesen sind?
00:04:04: Als wichtige Orientierungsanker brauchen wir da etwas auf das wir setzen können.
00:04:13: Wieso, dass die Laura vielleicht von einer ganz anderen Perspektive sieht?
00:04:18: Nicht nur unter dem philosophischen Aspekt sondern tatsächlich von einem Aspekt den wir in unsere tägliche Führung einbauen können.
00:04:28: Darüber möchte ich heute mit Laura sprechen denn es ist gerade für Laura weit aus weniger philosophisch gewesen Und sie hat eine große Selbsterfahrung gemacht, denn nee das sagen wir erst nachher.
00:04:45: Ich mache euch mal ein bisschen neugierig.
00:04:47: also liebe Laura nochmal herzlich willkommen und ich steige schon mal direkt ein mit einer Frage gibt es etwas dass Frauen für die innere Führung ganz anders brauchen als Männer?
00:05:00: jetzt bin ich ja mal gespannt
00:05:02: Laura.
00:05:04: Was brauchen Frauen denn anders als Männer?
00:05:07: Schieß mal los, was dann noch...
00:05:10: Barbara danke und total schön mit dieser Einleitung.
00:05:14: ich versuche es heute auch wirklich sehr praxisnah zu machen.
00:05:17: ja genau du sagst schon Daumen hoch Denn es scheint erstmal so groß und philosophisch zu sein.
00:05:23: aber diese konkreten Frage was brauchen denn jetzt Frauen anders als Männer für die innere Führung?
00:05:29: Da schließen wir ganz gut an, was du eben zu female leadership gesagt hast.
00:05:32: Nicht dieses kooperative, unseren kooperativen Führungsstil.
00:05:36: Wir sind sehr auf die Resonanz im Außen angewiesen aber das ist auch unsere Superkraft.
00:05:41: also wie haben ja als Frauen sehr feine Antennen für unser Umfeld.
00:05:47: Die haben sehr feiner Antennen dafür dass was Menschen zwischen den Zeilen für das was sie explizit sagen auch wirklich innerlich bewegt Und diese Superkraft, das was wir da spüren.
00:06:01: Da ist heute viel zu wenig Raum für uns und deswegen brauchen wir jetzt um es anzuschließen – das brauchen wir Frauen anders als Männer!
00:06:08: Wir brauchen diese, dass gemeinsam mal besprechen.
00:06:11: also zum Beispiel ich mach's mal ganz konkret wenn ich in einem Meeting bin und es kommt zu einer Entscheidung und ich habe ein ungutes Bauchgefühl Dann ist es ganz wichtig, dass ich da die psychologische Sicherheit habe.
00:06:24: Dass ich weiß, wenn ich das jetzt äußere... ...dann ist das nicht ein Oh!
00:06:29: Was will denn die Barbara jetzt schon wieder?
00:06:31: Was hat sie denn heute schon
00:06:32: wieder?!
00:06:32: Sondern das wird als Gewinn gesehen und sagen toll, dass die Barbara ihr kritisches Anmerken jetzt hier einbringt Ihr ungutes Bauchgefühl Und es darf erst mal so stehen bleiben.
00:06:42: Also dann muss jetzt gar nicht direkt irgendwas mit passieren sondern allein, dass du's äusserst gibt dir auch ein Zutrauen in dein, dieses Bauchgefühl hat Berechtigung und verschiebt auf einmal den Fokus im Raum.
00:06:56: Nämlich ich darf auch mal dazu einen Gefühl entwickeln!
00:07:01: Ich darf nicht nur mit dem Kopf sondern mit dem ganzen Sein.
00:07:06: also wir sind ja unser Körper.
00:07:09: Ich darf dazu ein Gefühl entwickelen.
00:07:11: Ich da damit in Kontakt gehen Und das ist etwas was Frauen ganz ganz häufig gerade noch unterdrücken, weil sie das Gefühl haben, Sie müssen die besseren Männer werden.
00:07:24: Das finde ich ganz spannend und diese psychologische Sicher, die du angesprochen hast, ist ja sozusagen keine Einbadstraße.
00:07:31: Das heißt auf der einen Seite brauche ich eine Kultur oder zumindest eine Führungskraft, die mir diesen Raum gibt und die das auch dementsprechend führt dass ich kritische Dinge äußern.
00:07:44: Das heisst selbst wenn ich den Mut habe als Frau zu sagen Hey Jungs, hier läuft gerade was schief.
00:07:50: Wenn ich die einzige Frau bin dann ist das ja natürlich eine Sache dass ich den Mut aufbringe Kraft meiner Haltung dass ich sage hey Leute wir sind in digitalen Zeitalter unterwegs ihr braucht unterschiedliche Perspektiven auch meine weibliche Einschätzung.
00:08:05: mal In dieser Situation.
00:08:07: Das heißt selbst wenn ich es schaffe Mit dieser Haltung, mit dieser Klarheit in der Kommunikation Mut zu beweisen heißt es ja noch lange nicht dass mein Chef und vielleicht dann ein paar andere hier sitzen.
00:08:19: Und innerlich die Augen rollen was ich natürlich wieder auf die Haltung ausübt.
00:08:25: aber Und da gebe ich dir natürlich hundert Prozent Recht.
00:08:29: Es ist zuerst mal die Achtsamkeit, Ich glaube hier läuft was schief und ich muss jetzt auch nicht starker Mann sein wie die ja alle und den Mund halten sondern ich möchte gerne etwas sagen.
00:08:46: Wie mehr Leadership braucht Mut?
00:08:49: Mut auf das eigene Gefühl zu hören kommunikativ in die Tat umzusetzen.
00:08:59: Unabhängig davon, was unter Umständen im Außen passiert und ich habe jetzt dieses Außensuppe-Ton, liebe Laura weil dieses Inner Leadership wird ja mit diesem Buzzword embodied Inner Leadership so schön verkörpert willst du mehr dazu als zwei Sätze sagen, was du darunter verstehst.
00:09:24: Also A, wir haben ja schon den ersten Schritt achtsam auf die eigenen Gefühle hören.
00:09:30: Den Mut haben diese Gefühler natürlich nicht als Gefühl sondern als Einwanderer, als Argument dann auszusprechen.
00:09:38: aber was ist für dich noch damit eingebunden?
00:09:44: Also du hast ja in der Einleitung so schön gesagt, es geht um den Kontakt mit uns selbst.
00:09:49: Und jetzt kann man sagen das ist auch wieder so wie du auch gesagt hast so ein philosophisches Großes.
00:09:54: was heißt das denn?
00:09:55: Aber wenn wir jetzt mal ganz konkret sind Wie machen das denn andere Menschen zum Beispiel Kinder?
00:09:59: Kinder sind ziemlich gut in Kontakt gehen.
00:10:03: die sind nämlich sehr gut im Erkunden, im Wahrnehmen, im Beobachten Im An sich rantasten und mit den Sinnen arbeiten.
00:10:13: die sind gut in Fragen stellen, weil sie Neugierter haben.
00:10:16: Weil Sie nicht denken ja, weil sich hier schon alles brauche ich auch nicht wissen und Sie haben diese gewisse Haltung und auch noch diese... Ich sage jetzt mal Begeisterungsfähigkeit.
00:10:25: uns sind sehr präsent.
00:10:26: also wenn wir das an Kindern beobachten wie die sich verlieren können in Dingen und sie machen das eben nicht mit dem Lösungstrang sondern weil sie wirklich erkunden wollen und ich übersetzt das ganz oft mit dem habe ich einen wachen Geist Wache Seele.
00:10:42: oder also gibt es auch da wieder Menschen, die sagen mir Seele kann ich nichts anfangen.
00:10:46: Aber bin ich wach habe Ich auch ein wachen Körper.
00:10:51: und das ist für mich so.
00:10:52: dieses wichtige dass wir heute wie wir fühlen uns oft sehr als Kopf Menschen.
00:10:58: Wir denken im Geist, in der Kompetition steckt alle Lösungen.
00:11:01: und wenn wir aber auf die Urvölker schauen oder auch wenn wir schon was ist denn die älteste Sprache der Welt?
00:11:06: Wie haben wir den gelernt auch Gefahren freie Freunde zu unterscheiden?
00:11:10: das mussten wir durch Körpersprache Durch Sinnes Eindrücke durch Wahrnehmung.
00:11:16: Und wenn wir uns mal anschauen was heute die Gefahr ist nämlich dass wir uns dieses annähern Was Kinder jetzt so machen nehmen lassen weil wir zum Beispiel alles durch App strecken lassen.
00:11:26: Wir brauchen gar nicht mehr zu fühlen, wie ist denn mein Schlaf?
00:11:29: Das nimmt mir die App ab!
00:11:30: Ja wir verlieren dieses Annähen aber das ist nachher das was uns unterscheidet.
00:11:36: wenn wir jetzt mal ganz kraftes Thema auch KI schauen.
00:11:38: ja wo sind wir denn noch Mensch?
00:11:40: und was ist diese menschliche Intelligenz diese Fähigkeit?
00:11:44: Und deswegen is der Körper so für mich mit.
00:11:47: die älteste weiß hat diese Quelle und es ist ja auch also sehr wissenschaftlich bewiesen.
00:11:52: Wenn man sich anguckt was macht die Körperhaltung Wenn ich eine gewisse Haltung einnehme, gibt es wieder die Response mit dem Gehirn und kann mir zum Beispiel so etwas wie Selbstbewusstsein, wie innere Haltung.
00:12:03: Woher kommt das denn?
00:12:04: ja?
00:12:04: von meiner äußeren Haltung natürlich.
00:12:06: oder was hat der Atem damit zu tun?
00:12:08: Und da deswegen auch dieser embodied Ansatz
00:12:11: weil
00:12:11: ... Es ist nicht so, ich habe ein Körper.
00:12:14: Sondern ich bin der Körper!
00:12:15: Das ist Teil meines Systems und das verkennen wir auch in Unternehmen.
00:12:19: Und das finde ich so traurig.
00:12:20: Da merkst du meine Leidenschaft jetzt hierfür?
00:12:22: Ja, wir haben
00:12:24: uns abtrainiert.
00:12:25: Wir haben alles abt trainiert.
00:12:27: Zahlen,
00:12:27: Daten, Fakten basiert und nicht mehr auf Gefühle zu hören weil Gefühler gehören nicht in die Wirtschaft.
00:12:34: Pulschen
00:12:34: ja?!
00:12:35: Weil wie Du eben schon gesagt hast wenn ich ein gewisses Gefühl habe spiegelt sich das auch in meiner Haltung meinem Verhalten.
00:12:41: Und ich möchte jetzt gerade etwas aufgreifen, liebe Laura.
00:12:45: Weil du hast von den sogenannten Devices gesprochen und die weiß es hin?
00:12:51: Die weiß es her!
00:12:52: Wir haben diese Tracker, die uns von morgens bis abends sagen Du trinkst zu wenig, du trinkt zu viel.
00:12:57: Jetzt musst du was trinken, jetzt musst du dich bewegen.
00:13:00: Du hast noch keine Zehntausend Schritte etc.
00:13:02: Und jetzt gehörst du ja zu einer Enderengeneration.
00:13:06: Du bist neununddreißig, hast du gesagt?
00:13:28: Das finde ich nämlich ganz spannend, weil in unserem Erstgespräch zur Vorbereitung hattest du gesagt, der Du aus dieser Generation gesagt, hey Barbara ich nutze keine Devices.
00:13:42: Willst du da mal zwei Sätze gerade zu sagen?
00:13:45: Find' dich mega!
00:13:46: Sehr gerne sehr gerne.
00:13:47: das schließt so an mit dem was ich zu dir gesagt habe.
00:13:50: ja zum Beispiel wir haben zwar eine Waage zu Hause aber ich weiß nicht wann ich mich das letzte Mal draufgestellt hab und damit fängt es schon für mich an.
00:13:58: also dieses gibt auch heute viel.
00:14:00: dieses intuitive Essen lernen also wieder auch da wo ist unser gesunder Menschenverstand oder unser Fingerspitzengefühl hin?
00:14:08: Das ist das, was ich so bei mir... Ich sag jetzt mal immer wieder auch gefordert hab.
00:14:14: Das müssen wir fordern und trainieren wie du es gesagt hast und eingefordert habt weil ich gesagt habe, ich möchte meine Verantwortung meiner Entscheidung!
00:14:21: Die möchte ich nicht auslagern und wir sprechen über immer Selbstbestimmung und große Entscheidungen.
00:14:26: ja und so wie für mich war das auch immer wichtig.
00:14:28: Ich möchte ein Business gründen, ich will unabhängig sein.
00:14:31: aber auf einmal geben Die kleinsten Entscheidungen geben wir ab.
00:14:35: Und es fängt so an mit ... Nee, der Thermobix kann besser kochen als ich.
00:14:41: Wenn ich das mache, nee dann schmeckt das nicht.
00:14:43: und es sagt mir ja genau, tastst du dich heran, probier dich aus!
00:14:47: Also wo kommen wir denn hin?
00:14:48: Wenn wir Selbstbestimmung noch nicht mal bei so etwas Kleinem uns zutrauen und sagen... Und nochmal ist es auch wissenschaftlich nachgewiesen da gibt's auch immer wieder Forschung zu.
00:14:57: aber ich glaube die erste, ich gucke nochmal, im Jahr zwei tausend vierzehn diese Placebo Sleep Studio die gemacht wurde Diese Daten, die den Probanden gegeben wurden, waren eben gefällig.
00:15:07: Aber wenn du morgens aufwasst und dein Device sagt dir, du hast schlecht geschlafen, dann hast du auch den ganzen Tag schlecht überperformed.
00:15:16: Selbst erfüllende Profizierungen kennen wir ja auch.
00:15:18: Und dazu sagen hey ich möchte doch ein Mensch sein der selbstbestimmt ist, der Verantwortung einnimmt und der auch dieses Gefühl diesen Kontakt zu mir sich nicht abnehmen lassen möchte von einem Device Ja.
00:15:33: Und das ist für mich, weißt du was du sagst?
00:15:37: Ich erlebe das mit Schrecken und finde es toll auch dass es so etwas gibt.
00:15:43: Das ist in bestimmten Fällen ja auch hilfreich.
00:15:46: aber ich sehe da eine große Gefahr drin weil wir eben immer mehr dieses Gefühl diese Wahrnehmung diesen Kontakt zu uns auslagern und abgeben.
00:15:55: Inwiefern fühlst du dich durch deine Devices die du nutzt eher fremdbestimmt oder maschinell bestimmt, oder an welchen Stellen nimmst du ganz bewusst ein Device dazu.
00:16:08: Deshalb übernimm die Verantwortung für dich selbst und lerne auf dich zu hören!
00:16:15: Liebe Laura, kommen wir mal zum Thema was ich ja sehr spannend finde.
00:16:22: Du hast dich ja diesem Bereich nicht umsonst genähert, weil bei dir hatte das wirklich ein sehr stark auslösendes Erlebnis.
00:16:34: Denn bei dir ist Epilepsie festgestellt worden.
00:16:39: Willst du dazu mal in paar Sätzen erzählen wie dieses Auslösende Ereignis, wie sich das auf dich ausgewirkt hat und was es bewirkt hat und vielleicht sogar welches Werkzeug du gerade Frauen für die Führung und mit sich selbst in Kontakt kommen weitergeben möchtest.
00:17:05: Also ich fange mal an mit dem, was Du grade erzählt hast diese persönliche Geschichte Barbara und das soll auch gar keine so Heldinreise oder sonstwas sein ja?
00:17:15: Aber es verdeutlicht ganz konkretes Gut, was schon einzigangangs gesagt ist.
00:17:19: Es eben nicht nur bei mir ein philosophisches Mal senieren ist sondern ich habe es erlebt am eigenen Körper wie wichtig es ist.
00:17:27: bin ich wach Bin ich mit mir in Verbindung oder in diesen inner guten Beziehung Wahrnehmungen?
00:17:33: Wie man das auch immer nennen möchte denn Ich habe diese Diagnose Epilepsie sehr, sehr spät bekommen.
00:17:41: Das heißt ich habe ungefähr seitdem ich so ... ja... Ich kann es schwer auf den Tag bin, aber ungefähr mit vierzehn Anfang der Pubertät habe ich Epilepsie und zwar Fokalepilepsi.
00:17:55: Das bedeutet das ist nur ein gewisser Teil für alle Nerds unter euch da draußen!
00:18:00: Es ist nur einen gewissen Teil des Gehirns betroffen Und es äußert sich eben nicht so wie dieser klassische epileptische Anfall, den man vielleicht vor Augen hat.
00:18:09: Dass jemand krampfend auf dem Boden liegt mit Schaum vorm Mund-Augenvertret, sondern das kann sich je nachdem wo der Fokale Herd liegt im Gehirn sehr unterschiedlich äußern.
00:18:19: Also zum Beispiel, wenn der epileptische Herd z.B.
00:18:22: im Sprachzentrum liegt kann es dann des Menschen Wortfindungsstörungen bekommen während eines epileptischen Anfalls.
00:18:28: oder bei mir war das jetzt eben sehr an der rechten Schlefenlappen sehr nahe an der Amygdala.
00:18:34: Das ist ja auch für unsere Emotionen zuständig dieses Zentrum und deswegen habe ich auch immer gesagt Ich hab meine Gefühle weil wenn ich einen epileptischen Anfall bekommen habe, unter anderem sehr starke Gefühle gehabt.
00:18:50: Wie schon... Ich nenn es jetzt mal déjà vues, also Gefühlen die auf einmal in mir entstanden sind wie ein Feuerball in mich hochgekommen sind, die ich gar nicht zuordnen konnte und die mir auch angstbereitet haben.
00:19:03: Und ich hatte aber auch andere körperliche Symptome.
00:19:08: Bei mir kam das immer über die Nacht, also schliefenden Lappen, Epilepsie sagt vielleicht auch schon das Wort.
00:19:13: diese Anfälle kam aber auch übertag und ich sage man ich konnte diese sehr auch schlimmen episoden die ich dann hatte so über zwei bis drei tage in denen immer wieder diese anfälle kamen zwischendurch mit starken kopfschmerzen mit sehr starken sinnesübereizungen.
00:19:31: die konnte ich nie zuordnen.
00:19:33: Das heißt, ich habe mich natürlich auf die Suche begeben.
00:19:36: Wir sind meine Eltern und ich zu Kliniken, zu Fachärzten, also von, ich sage mal richtig einer psychiatrischen Jugendklinik bis hin zur Osteopathen gegangen Und es wurde immer wieder gesagt das allerwahrscheinlichste ist dass ich Angst eine Angststörung habe.
00:19:53: Ich konnte mich aber nie damit identifizieren und wir kennen das vielleicht auch Frauen.
00:19:58: dieses Thema Medical Gaslighting.
00:20:01: Das ist übrigens auch ein Grund dafür, warum Frauen oft ihrem eigenen Gefühl misstrauen.
00:20:06: Weil sie gesagt bekommen, da bildest du die irgendwas ein oder schauen Sie mal das ist eher das und dass weil sozusagen wir nicht ernst genommen werden aus der Historie heraus ja?
00:20:19: Und ich hatte da einfach ein ganz starkes Gefühl Das sind keine Panikattacken.
00:20:24: Und habe auch immer wieder mich damit beschäftigt, aber hab gleichzeitig mich nicht verrückt machen lassen und auch nicht kontrollieren lassen davon.
00:20:32: Also für mich war wichtig ich möchte meine Lebensqualität bewahren und ich habe das dann über zwanzig Jahre fast diesen oder wie sagen wir mal ja über fünfzehn Jahre auf jeden Fall diese Anfälle erlebt und gehabt und wusste auch die kommen immer wieder kam übrigens später raus, das habe ich dir auch im Vorgespräch erzählt.
00:20:51: Das hatte sogar hormonelle Einflüsse weil bei uns Frauen sind die Hormone ja auch wieder nochmal viel wichtiger Informationsboten als bei den Männern.
00:21:02: und als ich diese Diagnose bekommen hab nach einem, ich sag mal des Anfallsbild hat sich verändert und am Ende hatte klassische tonisch-klonische Anfälle.
00:21:13: Also
00:21:14: immer gravierender geworden?
00:21:15: Genau, es ist immer graviner geworden und auch das lässt sich ganz gut erklären.
00:21:19: also wenn man sich anschaut des Gehirn... Das sind ja keine abgeschlossenen... Es ist natürlich Areale.
00:21:25: aber das kann sein, wenn jetzt ein Areal besonders immer befeuert wird, dass die Synapsen sich Gleichzeitig entladen bei einem epileptischen Anfall und nicht Asynchron, wie sie es sonst die ganze Zeit tun.
00:21:37: Dann kann sich das auch auf die anderen Areale ausweiten.
00:21:40: Und so war das bei mir.
00:21:41: Also dieses Zentrum war durch die Jahre sehr unter Druck... Konditioniert?
00:21:45: Genau, konditionierend!
00:21:46: Das ist
00:21:47: ansteckend wahr im Gehirn.
00:21:49: Und die Anfälle immer stärker wurden.
00:21:51: Und dann bist du zu einem Spezialisten gegangen der das eindeutig erkannt hat.
00:21:57: Und wie hat sich das dann bei dir auf deinen Job oder auf dieses embodied Leadership ausgewirkt?
00:22:07: Erstmal kam so eine Phase natürlich der vollen Wut.
00:22:12: Ich war sehr, sehr wütend.
00:22:14: Und es wäre sich so ein bisschen auch mit den Phasen der Trauer von Kübler-Ross auseinander gesetzt hat oder diesen Change-Phase.
00:22:21: Wir gehen da ja durch verschiedene Prozesse durch und das war für mich ein richtiger Change-Prozess, den ich erlebt habe also von der emotionalen Akzeptanz erst mal dahin zu kommen.
00:22:31: Für mich war das... Aber auch gleichzeitig eine Erleichterung, eine Bestätigung von dem was ich die ganze Zeit gespürt habe.
00:22:38: Dass ich mir da vertrauen konnte.
00:22:40: Also für mich war das ein ganz großer Vertrauensbeweis in mich und in meine Kontaktfähigkeit mit mir selbst.
00:22:47: Ich
00:22:47: hab's gewusst!
00:22:48: Ich hab es doch gewusst Und keiner hat auf mich gehört.
00:22:52: Das war dieser positive Aha Moment bei dieser doch sehr Naja, anstrengenden Phase die du hinter dir hattest.
00:23:00: Total
00:23:01: und auch das Zutrauen in mich dass ich wusste hey!
00:23:04: Ich habe meinen Führerschein gemacht obwohl ich das hatte ich war alleine auf Reisen ich war dies ich war das.
00:23:10: also es waren dann auch viel.
00:23:11: natürlich nochmal Reflexion von dem okay wie wäre ich vielleicht anders auch behüteter rangegangen an Sachen weil ich immer Angst gehabt hätte?
00:23:20: Und das finde ich ja auch so spannend.
00:23:21: was ich meine mit Kontakt mit sich selbst heißt eben auch sich immer wieder zu reflektieren und auch so in die eigene Identität sich damit auseinanderzusetzen.
00:23:30: Es ist nicht bloß immer das Wahrnehmen, für mich war die Epilepsidiagnose wirklich eine Identitätsarbeit.
00:23:38: um mich nochmal zu fragen okay wer bin ich wie will ich arbeiten?
00:23:41: weil ich auf vorher sehr viel Reis bin durch den Job und auch gemerkt habe hey das war vielleicht auch nicht immer so zuträglich was ich da gemacht hab oder wie ich mit mir umgegangen bin.
00:23:50: Und ich habe mir seitdem wirklich Barbara das Versprechen gegeben.
00:23:54: Da gab es halt auch zum Beispiel eine Situation, da musste ich nach Berlin reisen beruflich und ich hatte schon die Diagnose.
00:23:59: Ich war auch eingestellt mit Medikamenten ja aber mir ging es an dem Morgen gar nicht gut.
00:24:06: Und ich hab mir an dem Morgens obwohl sozusagen die Uhr mir im Nacken saß der Zug ging.
00:24:14: Aber ich hab mich an dem morgen die Zeit gegeben den vielleicht für andere ein bisschen esoterisch, aber den Raum genommen.
00:24:23: In diesem Kontakt mit mir zu gehen also mich aufs Bett zu legen.
00:24:26: ganz konkret ich habe mich auf das Bett gelegt hab die Augen geschlossen und habe in mich gespürt und habe geprüft wie geht es mir wirklich?
00:24:34: Und traue ich mir diese Reise zu?
00:24:37: Kann ich mit einer Stimmigkeit dieser Reise antreten mit dem Vertrauen oder entscheide Ich mich jetzt ganz konsequent?
00:24:45: nein Ich mache das nicht, ich bleibe bewusst hier weil ich habe die Ressourcen heute nicht diese Reise anzugehen und ich werde eine Lösung finden.
00:24:55: Aber jetzt geht es erst mal darum dieses ehrliche Gefühl dieser Stimmigkeit aus... Nicht aus dem Panikmodus, nicht aus dem Kontrollmodus sondern aus dieser Instanz heraus.
00:25:07: Und ich sag mal, das gibt mir eine ganz große Grundsicherheit.
00:25:11: Ein Grundvertrauen in meine eigene... In diesen gesunden Menschen verstanden dieses Fingerspitzengefühl in mich und ich hab dann mich entschieden zu fahren.
00:25:20: und das konnte ich aber aus einem richtig guten Gefühl weil ich wusste, ich übergehe mich jetzt nicht und du hast auch eingangs gesagt wir übergehen den Kontakt nicht sondern aus einer Stimmigkeit heraus.
00:25:34: Nur auf die eigenen Gefühle hören reicht nicht, sondern es geht auch da sich innerlich dann davon zu distanzieren und auf neutraler Ebene ehrlich zu sich selbst zu sein.
00:25:49: Was spricht dafür?
00:25:51: Was spricht dagegen?
00:25:52: Was sind dann konsequenterweise die nächsten Schritte?
00:25:56: Das habe ich richtig verstanden von dir!
00:25:58: Absolut!
00:25:58: Das ist absolut
00:26:00: Barbara und ich glaube das gibt ja dieses Dieses Phänomen, das geht gar nicht darum.
00:26:06: Wir müssen jemand anders werden sondern wir müssen Klarheit haben über die, die wir sind und das hast du ja so schön gesagt diese Distanzfähigkeit oder auch diese Meta-Ebene.
00:26:16: Und auch das muss ich lernen.
00:26:17: wenn ich das nie trainiere.
00:26:19: Wie soll ich denn diese Antworten entwickeln, also Selbsterkenntnis überhaupt gewinnen?
00:26:23: Was hat denn das alles aus deiner Erfahrung mit viel mehr Leadership zu tun.
00:26:28: Weil aus unserem Vorbereitungsgespräch habe ich entnommen du arbeitest in diesen Punkten sehr eng mit Frauen zusammen.
00:26:36: Das ist deine Fokusgruppe sozusagen.
00:26:39: Denkst Du dass Frauen diese Gefühle eher wegdrücken weil sie männlich emotional erscheinen wollen?
00:26:48: oder gibt da mal noch eine Perspektive drauf?
00:26:51: Also, dann spielen glaube ich wie bei einem natürlich verschiedene Facetten rein.
00:26:56: Einmal wir haben ja eingangs darüber gesprochen dass Frauen sehr gut sind in diesem Noticing also sehr gut die Antennen haben für andere Und Frauen nehmen sehr viel auch Gefühle von anderen wahr und natürlich auch ihre eigenen.
00:27:09: Aber jetzt kommen wir wieder zu diesem Phänomen aus sozialem, historischen und auch gesellschaftlichen Entwicklungen heraus haben wie Frauen gelernt dass unsere Gefühlen entweder nicht so viel wert sind oder ihnen zum Mist trauen wie das Thema Medical Gaslighting.
00:27:27: Da möchte ich sie wieder stärken.
00:27:30: Das ist wichtig, das geht nicht darüber und sagt ich möchte es das lösen sondern vertraue doch diesen Gefühlen.
00:27:38: Und jetzt braucht's halt eben diese Selbstreflexion oder diese Selbsterkenntnis also eben alle drei Ebenen nicht nur die Gefühlsebene wie du sagst um darin stecken zu bleiben sondern auch diesen Wachen Geist, also der eben auch neugierig reflektiert bleibt und nicht sagt, ich muss das jetzt kontrollieren.
00:27:56: Und da möchte ich Frauen bestärken diesen Gefühlen Raum, nicht nur gefühlend diesem... Ich sage mal
00:28:04: empfinden
00:28:06: Raum zu geben und zu vertrauen weil wir brauchen das heute mehr denn je!
00:28:12: Jetzt kommen wir nämlich wieder auf.
00:28:14: Was wird denn in der Zukunft nicht mehr gebraucht?
00:28:16: Also, nicht mehr die besten Lösungen.
00:28:19: Das werden Maschinen können sie heute schon oft besser.
00:28:21: Aber dieses Menschsein, dieses Lesen, dieses Empfangen und damit arbeiten diese Intelligenz, die menschliche Intelligenze, die braucht es.
00:28:33: Und da sind Frauen besonders stark.
00:28:35: aber Sie haben auch eine Gefahr und zwar Frauen identifieren sich sehr stark mit Überrollen und über ihre Leistung auch da wieder aus gesellschaftlichen sociologischen Gründen.
00:28:45: Und es gibt wenig Platz für Frauen, weil sie so viel Kehrarbeit auch noch leisten sich einmal zu beschäftigen mit sich selbst außerhalb von diesen Rollen – das sind wir wieder bei der Identitätsarbeit!
00:28:57: Wenn ich gar nicht mehr weiß wer bin ich denn?
00:29:00: Also wenn wir über Resonanzen sprechen oder irgendwelche Identitätersfragen aber ich gar keine Räume mehr habe um wertfrei mich mal zu erleben als Mensch, sondern nicht immer nur die Mutter.
00:29:11: Die Geschäftsführerin, woher kommt denn auch da diese Verbindung zu sich?
00:29:16: Und das möchte ich aufbrechen weißt du?
00:29:19: Ja also gleich frage ich dich noch wie Du das konkret machst weil ich stelle dann manchmal auch so ganz einfache Fragen im Coaching die da heißen Wo möchtest Du denn gerne arbeiten?
00:29:30: Da sind die häufig völlig irritiert.
00:29:35: Nach dem Motto, fühlst du dich wohler und kannst besser arbeiten wenn du ein Büro hast und in den Wald gucken kannst durchs Fenster oder an einem See?
00:29:47: Oder fühlste dich eher wohl in der Stadt wo du in einem emsigen Großraumbüro arbeitest?
00:29:54: aber schon alleine diese banalen Fragen
00:29:58: wie sieht
00:29:58: mein Setting aus?
00:30:01: Das fällt vielen schwer.
00:30:02: Und jetzt war ich, als du das so beschrieben hast, kann ich mir vorstellen dass die eine oder andere, die uns zuhört gedacht hat ja und wie macht das die liebe Laura?
00:30:10: Jetzt streicht sie mir mit dem Federkehl über den Arm und guckt ob sich die Herrchen bei mir stellen.
00:30:15: oder was ist denn ein... Ich sag jetzt mal Handwerkszeug für die weibliche Führungskraft, der das alles einleuchtete, was du sagst, die zu sich selber finden möchte vielleicht zuerst mal im täglichen Alltag und nicht direkt jemand buchen, wie kann ich das denn anfangen zu trainieren?
00:30:36: Welche Impulse oder welches Werkzeug hättest du denn da für die
00:30:40: Dame?".
00:30:41: Also Du hast es grad schon schön gesagt Barbara.
00:30:44: Wir wünschen uns ja oft ganz auf der Hand diese fünf Schritte und diese Tools helfen Dir!
00:30:49: Und jetzt sind wir wieder bei dem Thema wenn als Forscherinnen, wie Kinder das machen und uns annähern.
00:30:55: Also auch damals raus schon allein in anderen Moduswechseln zu sagen zum Beispiel ich erlerne mal etwas Neues.
00:31:03: Dadurch lerne ich mich nämlich etwas besser kennen und gehe z.B.
00:31:08: in dieses Selbsterleben die Selberkenntnis den Referenzpunkt Und das kann ja was ganz Kleines sein, dass ich nämlich zum Beispiel sage.
00:31:16: Also ich muss keine neue Sportart erlernen finde auch toll, aber zum Beispiel Meetings die habe ich sonst immer über so gemacht Ich mache das jetzt einfach mal wieder am Telefon beim Spaziergang Und wir wissen ja alle schon mal zum Beispiel, zwanzig Minuten spazieren gehen.
00:31:31: Andere Teile vom Gehirn werden aktiviert macht schon mal ganz anders ich bin in Bewegung Aber ich gehe mal auf Erkundungstour.
00:31:39: wie fühlt sich denn so ein Meeting an?
00:31:41: Also ich probier es mal aus und weißt du geht dann auch in die sozusagen auch da wieder wichtig in diese diese Reflexion rein auch mit meiner Gesprächspartnerin oder meinem Gesprächspartner.
00:31:51: Wie war das denn für dich?
00:31:52: lass uns das mal also reflektieren.
00:31:54: Da braucht es jetzt auch nicht wieder eine Stunde für, aber geh damit mal auch wieder ins Feedback rein und erleben rein.
00:32:00: wie war das denn?
00:32:01: Lass uns doch mal ausprobieren diese kleinen Experimente!
00:32:05: Perspektivwechsel einnehmen, neue Dinge ausprobieren, neugierig sein und gleichzeitig dabei immer die eigenen Gefühle beobachten.
00:32:17: Und auch hinein hören kann ein ganz einfaches Tool sein mit dem du startest und mit dem Du selbst auf Deine persönliche Entdeckungstour gehst und damit sogar deine weibliche Intuition, die Basis für ganz andere Perspektiven im Leadership legst.
00:32:40: Das siehst du genauso?
00:32:42: Super gut übersetzt Marmara!
00:32:44: Und ich glaube da gibt es eben so ganz viele kleine Stellschrömmen und wir hatten es ja eben am Anfang dass sich zum Beispiel in dem Meeting... Wir sind ja heute oft direkt im Thema.
00:32:57: Also es geht rein und alle sind genervt oder es gibt irgendwie eine blöde, ich sag mal Check in Runde auf die keiner Lust hat.
00:33:02: Vielleicht sagt man auch mal... Ich weiß gar nicht was ihr jetzt braucht wenn ich jetzt zum Meeting einlade aber mir ist es wichtig dass hier jeder einfach mal das macht was er jetzt braucht oder sie braucht um anzukommen.
00:33:13: für den einen der schaut aus dem Fenster, die andere trinkt noch ein Glas, die Andere macht sich ein paar Notizen und zu sagen hey das ist Das ist wichtig.
00:33:22: Oder wir machen heute das Meeting mal wie früher, wisst ihr noch?
00:33:25: Wir haben früher immer zusammen Mittag gegessen ohne Agenda!
00:33:28: Wir lassen mal Sachen fallen und bringen mal dieses auch wieder da lebendig sein.
00:33:33: Zusammen in Gemeinschaft gehen, kreativ werden.
00:33:36: Das brauchen wir damit auch.
00:33:38: dies also Kontakt ist ja nichts etwas was auf Knopfdruck passiert oder was mir ein Device sagt sondern entsteht und entsteht aus der Zufälligkeit.
00:33:46: es gibt ja dieses Wort Serendipity dass man auf einmal nämlich beim Mittag essen über etwas spricht, zum Beispiel man guckt sich zusammen die Menükarte an und kommt dann auf einmal zusammen auf die Idee und sagt sag mal das wäre doch eigentlich mal richtig cool wenn wir das für unser Projekt.
00:34:02: also ich sage was noch immer da jetzt drauf ist ja aber da kommt man auf so eine idee.
00:34:07: Und dass meine ich auch mit wacher Geist, wache Körperwache Seele uns wieder nehmen nicht wie Maschinen Ja,
00:34:17: also von anderen Maschinen.
00:34:19: Genau und auf Knopfdruck so, ne?
00:34:21: Also mal Dinge durchbrechen wieder oder auch was wir hatten mit das Bauchgefühl zu äußern und darauf auch zu hören und einfach zu sagen ich möchte gar nicht weil das haben wir ganz oft, das kenne ich übrigens auch von meiner Epilepsie Leute wollen direkt das lösen und teilen oh Gott Laura was brauchst du denn?
00:34:38: oh Gott jetzt können wir den tun weil wir halten das nicht mehr aus.
00:34:43: Ich halte das jetzt mal aus, dass ich einfach sage, wisst ihr was?
00:34:46: Ich habe immer noch ein schlechtes Bauchgefühl.
00:34:48: Das darf aber auch sein!
00:34:49: Das muss nicht direkt weggelöst werden weil wir haben Angst davor und das ist ja auch wieder so in diese Unbequemheit reinzugehen.
00:34:57: Das finde ich auch so
00:34:58: spannend oder?
00:35:00: Großartig und das finde ich einen wunderschönen Schlusssatz wie Laura Weil.
00:35:06: Was mir so eingefallen ist als du gerade gesprochen hast ist Mut zu mehr Gefühl.
00:35:13: Ja, das könnte vielleicht auch ein Titel sein.
00:35:15: Ich überleg mal ob mir etwas anderes einbricht für unseren Podcast und ich sage ganz herzlichen Dank!
00:35:21: Da waren.
00:35:22: ganz viel also a-herzlichen dank für deine Nahrbarkeit und für den Einblick bekommen zu haben wie sich das bei dir entwickelt hat.
00:35:32: Ganz herzliche Dank tiefen Impulse und dennoch für die Hands-on Werkzeuge, wie wir in kleinen Schritten mal uns mehr fühlen und dadurch als bessere Führungskraft am Markt beweisen können.
00:35:51: Also schönen Dank noch einmal!
00:35:52: Und euch da draußen auch herzlichen Dank.
00:35:55: Die Laura Lechert habt ihr...die werde ich nochmal in den Shownotes verlinken Aber die habt ihr natürlich auch auf LinkedIn.
00:36:03: Und ich wünsche euch ganz viel Inspiration und ganz viel Mut, um euren Gefühlen nicht nur Raum zu geben, sondern ganz viel mut, um eure Gefühle in die Welt zu bringen!
00:36:18: Go for it!
00:36:20: Alles Liebe, tschüss zusammen!
00:36:27: Mehr Geheimnisse gibt's in den Büchern von Barbara Liebermeister.
00:36:31: Effizientes Networking
00:36:33: und
00:36:33: Digital ist egal oder online.